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RiotBlog Latest Gossip from the Front

24.02.2010

Designer-Interview: RiotCreator fine


RiotCreator fineFine aka Fine Kohl ist seit den Anfängen von RiotCreations dabei. Der Stil der Mannheimer Designerin ist ebenso schön wie eigenwillig – ein Spiegel ihrer selbst. Ihre T-Shirts Sneaker Guy, Do The Hip Hop und No White Shirt gibt es für Hänsels und Gretels und sind Ikonen in der RiotKollektion. Im folgenden Interview gibt sie uns einen kleinen Einblick in ihre Welt.

Erzähl uns was über dich.
Mein Name ist Fine und ich lebe, studiere und illustriere in Mannheim. Ich mag Bärte, Roboter, Comics und Mädchensachen wie Maracujasaft, den Sommer und das Meer.

Erinnerst du dich daran, wie alles begann?
Als Kind habe ich „Wo die wilden Kerle wohnen“ geschenkt bekommen. Damals habe ich mich dazu entschieden auch zu illustrieren, wenn ich groß bin. Es ist toll, immer noch genau das machen zu können, was man sich als Kind vorgenommen hat. Das können sonst nur Feuerwehrmänner von sich behaupten. Oder Baggerfahrer.

Wie sieht dein kreativer Arbeitsplatz aus?
Früher sah der so aus: mit Laptop auf dem Bauch im Bett. Seit kurzem habe ich den größten Bildschirm der Welt, auf einem richtigen Schreibtisch! Ich werde erwachsen.

Was siehst du, wenn du gerade aus dem Fenster schaust?
Schnee und einen dicken Mann.

Dein Pausensnack beim Designen?
Ein Ring Fleischwurst und Himbeersahnebaiser.

Dein größter Erfolg?
Meine erste Ausstellung.

Deine liebsten Künstler?
Maurice Sendak und Jim Phillips.

Deine Online-Bibel?
Hab ich nicht. Aber ich lenke mich zwischendurch gerne bei pictureisunrelated.com und sexypeople-blog.com von der Designwelt ab.

Wie würdest du deinen Stil beschreiben?
Andere beschreiben meinen Stil als “schräg“, “spaßig“ und trotzdem “sensibel“. Ich würde sagen: “haarig“.

Wie gehst du mit Kritik um?
Wie ein kleines Kind. Hüpfen oder heulen.

An was arbeitest du zur Zeit?

An meiner Bachelorarbeit, einem illustrierten Popup-Buch.

Hast du einen Tipp für die Newcomer in der T-Shirt-Szene?
Als Argument, das für ein T-Shirt Design sprechen soll, liest man immer wieder "Endlich mal was tragbares!" Das mag ich nicht. Tragbar. Was ist denn schon tragbar? Wenn tragbar bedeutet, dass es die breite Masse ganz okay findet und nicht mit dem Finger auf dich zeigt, würde ich jedem dieser Ansicht raten, die Hände vom Shirt-Gestalten zu lassen oder ein Praktikum bei Kik zu machen. Wenn es aber heißt, hinter einem besonderen Design voll und ganz zu stehen, es mit stolzgeschwellter Brust auf der gleichen zu präsentieren, egal wie nonkonform es ist, dann ist man hier bei RiotCreations richtig!

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